islam.de - Druckdokument - Druckdatum: Dienstag, 23.01.18
http://www.islam.de/29571.php


islam.de - Alle Rechte vorbehalten

Dienstag, 09.01.2018


Bundespräsident Steinmeier

KRM Sprecher beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten

Der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime, Zekeriya Altuğ, beim jährlichen Neujahresempfang im Schloss Bellevue

Der derzeitige Sprecher Zekeriya Altuğ des Koordinationsrates der Muslime, ein Zusammenschluss von DITIB, Islamrat, VIKZ und ZMD, nahm beim Neujahrsempfang von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teil und überbrachte dem Bundespräsidenten und Frau Büdenbender die Grüße der Muslime.

Es gehört mittlerweile zur guten Tradition diese muslimischen Grüße zum Neujahrsempfangs des Bundespräsidenten auszusprechen. Dazu sagte Altuğ: „Unsere Gesellschaft hat heute große Herausforderungen zu bewältigen und neue Gräben zu kitten, die das politisch aufgeladene Wahljahr 2017 hinterlassen hat. Es gibt radikale Hassprediger, die den Islam und westliche Werte als Gegensätze darstellen, um so einen Keil in unsere Gesellschaft zu treiben. Unsere Aufgabe als Gesellschaft ist es, den Scharfmacher in den eigenen Reihen entgegenzuwirken und den Dialog mit allen die anders glauben, denken und handeln zu stärken.“ 

Neben Repräsentanten des öffentlichen Lebens waren erneut Bürgerinnen und Bürger ins Schloss Bellevue eingeladen, die für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt wurden. Der Sprecher des KRM zeigte sich erfreut, dass unter den geehrten auch mehrere muslimische Ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger vertreten waren. „Das ehrenamtliche Engagement ist nicht nur ein zentraler Pfeiler unserer Gesellschaftsordnung, es ist für Muslime auch eine religiöse Aufgabe und das Fundament der Religionsgemeinschaftlichen Arbeit der muslimischen Organisationen. Es ist erfreulich, dass an diesem Tag das Ehrenamt nochmals gewürdigt und die Ehrenamtlichen für ihre sehr wichtige Arbeit geehrt wurden. Ohne das Ehrenamt würden wir viel von unserem Menschsein und von Gottes Gnade verlieren!“ so Herr Altuğ weiter.